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Die Zentrale der schwulen Blogger

Im Rausch der Zahlen - Teil 2

GDmaster, am 15:55

"Klotzen, nicht Kleckern" ist die Devise und mit dieser geht es weiter im Programm. Klicke hier um zum ersten Teil von "Im Rausch der Zahlen" zu gelangen.


Wenn der Sling ruft


"Am Anfang sind alle Schwule noch romantisch und suche die große Liebe. Doch im Alter landen eh alle im Sling". Diese Worte eines Freundes schossen mir gerade beim Betrachten dieser Grafik durch den Kopf.


Wahre Größe zeigen


Hierbei muss gesagt werden, dass 40% aller User keine Angabe machten. Außerdem hält sich die Messvorlage von GayRomeo nicht an internationale Standards.
So unwichtig diese Angabe auch sein mag, ich persönlich glaube, dass einige dort die "gefühlte Länge" angeben.


Schrumpfpenis im Alter oder wachsender Realitätssinn?


Hier einmal ein alter Datensatz von 2005


2008 sieht der Verlauf ganz ähnlich aus. Ich glaube, wenn man scharf hinsieht, kann man ein Fortschreiten der Kurve von 2005 erkennen. Ob der Verlauf also für eine spezifische Generation gilt?


Hier das Ganze auch noch mal mit den Usern, die keine Angabe machten. Die Aussagebereitschaft scheint im Alter zu steigen. Entweder das, oder die schweigsamen User scheiden eher aus.


Hat jemand Feuer?
(Stand: Dez 2008)

Raucher gehen offensichtlich ganz allgemein eher Risiken ein.


Bottom oder Top?




Bisexuelle sind extrem

    



    
Die Bi's sind am passivsten und machen gleichzeitig am häufigsten die Angabe "kein Ficken"...?


Sage mir was du hörst, und ich sage dir...


Ok, ganz ehrlich? Diese Statistik ist irgendwie sinnbefreit.


Wie die Nase eines Mannes


Das war auch intuitiv zu erwarten.


Fetische im Visier
(Stand: Aug 2007)
    


Mehr zum Thema findest Du hier:
Zahlen bitte!

Ich glaub Statistiken sind mein Fetisch. Darum musst Du da nun durch. Das Robert Koch Institut veröffentlicht eine Studie zum Thema ...

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Im Rausch der Zahlen - Teil 1

GDmaster, am 01:01

Heute begeben wir uns in die Tiefen der Romeo Datenbasis. Mithilfe der Usersuche hat der User "Stef_md" viele schöne Grafiken erstellt, die er mir freundlicher Weise zur Verfügung stellt.
Die Interpretation ist nicht immer einfach. Die meisten Daten wurden, falls nicht anders erwähnt, im Oktober 2005 erhoben.

Sex im Alter


Im Alter scheinen sich die Extreme immer stärker auszuprägen.


Was suchen Singles?

  


Was suchen Schwule?


Die Bisexuellen suchen offensichtlich deutlich häufiger nach Sexdates als Schwule.


Präservative nur für Aktive?


Die Passiven neigen stärker zu ungeschütztem Geschlechtsverkehr.


Je oller desto doller?


Ich denke man kann hier zwei Effekte sehen. Zum einen könnte man so etwas wie eine "unbedachte" Jugend erkennen.
Zum anderen tendieren besonders ältere User zum Barebacking. Handelt es dabei um die Einstellung "in meinem Alter kann mir HIV eh meine Lebenserwartung kaum reduzieren" oder einen Generationsunterschied?


Singles sterben aus


Wie ein guter Freund mir mal sagte: "wenn man bis 35 als Schwuler nicht den Mann fürs Leben fand, kann man sich erschießen".


Stichproben absoluter Userprofil-Zahlen


Die Anzahl als solche sagt wenig aus. Doch die zwei Peaks bei 28 und 38 Jahren sind interessant. Wann war nochmal die Midlife Crisis?



Fetische im Wandel der Zeit
Oder wie sagte es Hannibal Lecter nochmal?
"Wir beginnen das zu begehren, was wir jeden Tag sehen"
(Stand: Aug. 2007)
  


  


  

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Frohe Weihnachten

GDmaster, am 01:01

Gay Dating Tricks geht in eine kurze Weihnachtspause.
Ich wünsche allen frohe und besinnliche Festtage.
"Die besinnlichen Tage zwischen Weihnachten und Neujahr haben schon manchen um die Besinnung gebracht."
-Joachim Ringelnatz
  Creative Commons by flickr user KEVINDOOLEY

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Die Glockenkurve der potentiellen Partner

GDmaster, am 01:01

   
Creative Commons by xkcd

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Ein aufgebrachter Leser schrieb

GDmaster, am 15:56

Gestern erhielt ich einen Kommentar auf den Blogeintrag "In der blauen Zwickmühle" von einem Lesers mit dem Nick "Stefan" beziehungsweise "Andi". In diesem äußert er seinen Unmut über meine Beiträge. Gerne gehe ich auf seine Fragen ein. Da meine Antwort etwas länger ausfällt und auch für andere interessant sein könnte, veröffentliche ich diese gleich auf der Startseite und nicht als Kommentar.

Vielen Dank für den Hinweis auf den Fehler mit den Session IDs im Beitrag "Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?". Den entsprechenden Absatz habe ich umgehend gelöscht.
Ich bin immer froh, wenn ich auf Irrtümer hingewiesen werde.

Wenngleich ich persönliche eine wissenschaftliche Ausbildung anstrebe, erhebt mein Blog keinen Anspruch auf wissenschaftliche Präzision oder Vollständigkeit. Ferner bin ich auch kein Journalist. Gay Dating Tricks ist halt einfach ein privater, persönlicher Blog. Mehr nicht.

"Ich habe ja schon vieles dummes Zeug auf dieser Seite gelesen, aber das topt alles."
"Recherchiert? Fakten? Ausser Behauptungen lese ich hier nicht viel!"

Diese Haltung erstaunt mich. Denn gerade meine Beiträge zu den Escorts waren die mit am besten recherchierten Texte. Du findest zu diesem Thema ein langes Interview mit einem Diplom Sozialpädagogen, einem Callboy und einem Mitarbeiter der AIDS-Hilfe. Was ich veröffentlichte ist selbstverständlich nur ein kleiner Ausschnitt der Gespräche. Ferner habe ich auch Literatur zu Rate gezogen, die ich nicht explizit erwähnte. Mir liegt beispielsweise eine Studie der Forschungsgruppe Public Health des Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung vor, die sich direkt mit der Problematik der Callboys auseinandersetzt und sich dabei auch mit GayRomeo beschäftigte.

Ergänzend möchte ich hier eine Konklusion dieser Studie erwähnen:
Nicht wenige Stricher, die im Internet arbeiten, berichten von negativen Erfahrungen. Das häufigste Problem sind so genannte „Faker“. Geplatzte Treffen kommen ebenfalls
vor. In zwei Fällen wollten Freier beim Treffen andere Praktiken als ursprünglich vereinbart war. Dass ein Freier nach dem Sex nicht bezahlen wollte, wurde nur in einem Fall berichtet. Zwei Stricher gaben an, sie hätten negative Erfahrungen gemacht, wollten aber nicht näher darauf eingehen. Nach Hinweisen eines Callboys seien vor allem Stricher vom Land aufgrund ihrer Naivität von Gewalt und Ausnutzung durch die Freier bedroht.[...]

Es ist schwierig, das Risikoverhalten der Stricher im Internet einzuschätzen. Auf Nachfragen der Erheber zum Gebrauch von Kondomen versicherten einige Stricher, sie würden immer Kondome verwenden, oder gaben an, sie hätten „kein AIDS“. Einzelne Stricher zeigten sich gegenüber den Infektionsrisiken gleichgültig. Wie sich zeigte, ist es kaum möglich, dieses Thema mit den Strichern zu diskutieren. [...]jedoch gewannen die Erheber den Eindruck, dass bei vielen der Befragten erhebliche Wissenslücken bestehen.
Der zweite Blogeintrag, dem Du Unsachlichkeit vorwirfst ("Wer hat Angst vorm schwarzen Mann?" ) ist geradezu gespickt mit Quellen hinweisen und Links zu den entsprechenden Webseiten. Darüber hinaus bin ich für diesen Beitrag mit dem GayRomeo Team in Verbindung getreten. Jens Schmidt, Mitgründer und Programmierer von GayRomeo, ließ mir dabei freundlicher Weise sehr viele Informationen zu dem GayRomeo-Maps zukommen. Herr Schmidt laß meinen Beitrag zum Thema Google - ich kann mir nicht erklären warum er mich auf die fehlerhafte Interpretation der indizierten Session IDs nicht aufmerksam gemacht hat.
Ich kenne keinen Weg noch gründlicher Informationen zu sammeln.

"Und diese vorgeschobene Moral kotz mich zunehmend an."
Von all den Hintergrundinformationen abgesehen handelte es sich bei dem Beitrag "In der blauen Zwickmühle" um eine persönliche Sicht der Dinge, einen Einblick in meine Gedankengänge zu dem Thema. Du wirfst mir vor, ich würde Moral als ein Vorwand verwenden.
Ich bin mir sicher, dass man mir diesen Vorwurf bei vielen Beiträge machen könnte. Doch wenn bei einem Artikel nicht, dann sicherlich bei diesem, denn der gesamte Beitrag dreht sich darum, dass ich in einem Dilemma stecke, eben weil ich meine Moralvorstellungen nicht über andere heben möchte und eine Kritik GayRomeos die Escorts selbst träfe - und das dann zu unrecht.
Ferner denke ich, dass man ethische Fragen, wie beispielsweise die Frage nach dem Umgang mit Prostitution, gar nicht ohne Überlegungen über die eigene Moral diskutieren kann.

"Mir ist schleierhaft wie Gayromeo aus den Escorts, die aus einer Notsituation heraus Ihre Dienste anbieten, Kapital schlagen soll?"
Die _Möglichkeit_ dazu bestünde.
Lass mich aus der Studie der Forschungsgruppe Public Health zitieren: "Für Stricher könnte das Anlegen eines Profils einen ersten Schritt zur Professionalisierung darstellen."
Jeder Nutzer ist potentieller Kunde. Sollte sich ein StarAccount für einen Stricher rentieren, würde dies die finanzielle(!) Not in der er sich befindet mildern. Und da schließt sich dann der Kreis mit den Einnahmen Romeos.

    Creative Commons by flickr user leecullivan
    Sind dies die blauen Seiten?


"Mich wuerde auch interessieren, woher die Zahlen der Einnahmen stammen. Denn je nach Laufzeit aendern sich ja die Preise."
Zur Rechnung
Die Anzahl der Escorts
Meine Datensätze stammen vom 25.01.2008 und vom 17.12.2008. Man kann somit die Entwicklung innerhalb von 11 Monaten verfolgen.

Im Januar zählte die Usersuche "weltweit" 580 StarEscorts. Heute beträgt dieser Wert 913. Daraus lässt sich die angegebene Steigung von 50% ermitteln. Genauer: 57%.

Ich möchte den absoluten Ergebnissen der Profilsuche im Allgemeinen nicht vertrauen, da vermutlich eine sehr hohe Faker- und Zweitprofil-Rate existiert.
Darum halte ich lediglich den Vergleich der Spitzenwert der OnlineUser und die Anzahl der StarAccounts für vertrauenswürdig.
Die maximale Anzahl der OnlineUser beträgt heute circa 63.000 und vor einem Jahr lag dieser Wert grob bei 53.000. Dies ergibt eine Differenz von 18%.
Vergleicht man nun diese beiden Anstiege, stellt man eine deutliche Expansion auf dem Escort-"Sektor" fest, welche nicht durch einen allgemeinen proportionalen Anstieg der User Zahlen erklärbar wäre.

Leider liegt mir der Wert für die StarEscorts in Deutschland im Januar nicht vor. In diesem Punkt hast Du recht, das wäre ein Schwachpunkt dieser Rechnung.
Vergleichen wir vielleicht die Absolutwerte der User- und Escort-Profile _in_Deutschland_.
Im Januar existierten 289.107 normale Profile. Diese Anzahl stieg bis Dezember 2008 auf 314.822 an. Man kann also eine Steigerung von 9% feststellen. Diese Zahl an sich ist noch aussagelos. Darum vergleiche ich diese nun mit dem Anstieg der Anzahl der normalen Escort Profile.
3.911 zählte ich Anfang des Jahres. Heute beträgt dieser Wert 4.533. Das entspricht einer Erhöhung um 16%.
Die Anzahl der Escort-Profile stieg also im gleichen Zeitrahmen fast doppelt so schnell wie die normale User-Profile.

Diese Rechnung erfasst selbstverständlich nur einen Zeitrahmen von 11 Monaten, wobei GayRomeo schon seit grob 5 Jahren die Schwulen-Szene beeinflusst. Alle drei Experten mit denen ich mich unterhielt versicherten mir unabhängig von einander, dass sie seit der Existenz von GayRomeo einen starken Anstieg der Sexworker in Deutschland feststellten.


Die Einnahmen durch die Escorts
Ich hatte in dem Beitrag erwähnt, dass es sich um eine Schätzung(!) handelt. Unter "Ein offenes Geheimnis" habe ich explizit auf die gestaffelten Preise hingewiesen.

Ich erläutere die Rechnung anhand der Dezember-Daten.
GayRomeo verlangt für einen StarAccount für einen Monat 36?, für drei Monate 69? und für ein halbes Jahr 119?.
Das Brutto Einkommen durch die Escorts rechnete ich auf eine Zeitspanne von einem Jahr um (Dabei gehe ich von einer stetigen Entwicklung der Nutzerzahlen aus).
Unter der Annahme, dass Escorts nur je einen Tarif wählten, ergibt sich somit bei 913 StarAccounts ein momentaner "Einnahmen-Tripel" von (394.416?, 251.988?, 217.294?) pro Jahr.

Eine Gleichverteilung halte ich für höchst unplausibel. Es gibt zwei Überlegungen. Entweder möchten Escorts ihre Kosten reduzieren, dann werden sich die Einnahmen auf 220.000 Euro belaufen. Oder aber Escorts könnten wegen der höheren Flexibilität eher kürzere Laufzeiten anstreben. In dem Fall verdient GayRomeo 400.000 Euro im Jahr auf diesem Gebiet. Der arithmetische Mittelwert beträgt 285.000 Euro. Um das wahre Einkommen zu nähern, schätze ich darum auf 250.000 Euro.


"Je oefter ich diese Seite besuche, umso mehr habe ich den Eindruck eine schwule "Bild" zu lesen. Einfach mal "Dreck werfen, ein bischen bleibt sicher haengen" scheint mir hier die Motivation zu sein."
Du hast nicht unrecht, der Eindruck der "Dreckschleuder" kann für manche durchaus entstehen. Immerhin spare ich nicht mit Kritik. Doch wann immer ich kritisiere, belege ich dies mit Fakten.
Würde ich bloß rumpöbeln wollen - hätte ich dann so viel recherchiert (oder mir so viel Mühe gegeben)?

Davon abgesehen lobe ich durchaus GayRomeo. Besonders bei den ersten Beiträgen. Der Escort-Beitrag war voraussichtlich mein letzter Romeo kritischer Artikel. Wenn ich später auf Tipps in der Benutzung der blauen Seiten eingehen werde, teile ich auch Bienchen und Sternchen aus ;o)

Außerdem finden sich mehrere Interviews auf meinem Blog, in denen die Gesprächspartner GR in den höchsten Tönen loben. Wäre ein Anschwärzen meine Absicht, hätte ich diese Aussagen veröffentlicht?
Ich kritisiere nur, wo ich es für nötig halte.
Provozierend? Vielleicht ein wenig. Anti-Romeo? Nein.


Wenn Du möchtest stehe ich dir gerne per E-Mail weiter Rede und Antwort. Schreib einfach an: gdmaster [at] geekmail.de

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Tunten zwecklos

GDmaster, am 19:12

Tunten zwecklos
Tunten zwecklos
Was immer ich auch lese,
ich entdeck bloß

Tunten zwecklos
Tunten zwecklos
Wäre ich 'ne Tunte,
wär' mein Schreck groß

Sag, warum sind Tunten nur so unbeliebt?
Ach wie gut, dass es bei Schwulen nur so wenig Tunten gibt
Bei Youtube anhören.

Dies ist der Refrain der Liedes "Tunten zwecklos" von Pelle Persching und Stephan Runge, in dem sich die Künstler über Kontaktanzeigen von Schwulen lustig machen. Der Song ist... ähm.. interessant.

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In der blauen Zwickmühle

GDmaster, am 01:01

GayRomeo - der schnelle Weg in die Prostitution?
Sehe ich das zu eng oder erliegen wir hier der "Banalität des Bösen"?


Viele Worte verlor ich zum Thema Callboys. Jedoch finde ich keinen Kerngedanken, der die Essenz meiner Kritik wiedergeben würde. Ich befinde mich nämlich im folgenden Dilemma:

Würde ich GayRomeo explizit für die Vermittlung von Prostituierten kritisieren, liefe das zwangsläufig auf eine Kritik der Callboys als solche hinaus. Und nach meinen Gesprächen mit dem Sozialpädagogen Herrn Rötten und mit dem Ex-Callboy Hartwig, ist mir klar, dass dies nicht die Lösung sein kann. Immerhin kämpfen doch beide dafür, dass Sexworker nicht mehr von der Gesellschaft diskriminiert werden.

Wenn man eben dennoch dort ansetzen würde und all die negativen Seiten, der Prostitution aufzählen wollte (und da gäbe es eine Menge aufzuzählen), käme man vielleicht zu folgender Liste:
  • Leicht erhöhtes Krankheitsrisiko (Dabei meine ich nicht speziell die STD)
  • Diskriminierung von der Gesellschaft
  • Zwang zum Doppelleben
  • Schwierigkeiten bei der Partnersuche
  • Selbstüberschätzung
  • Materialismus (Siehe: Meine Seele für eine Markenhose)

Und dabei dachte ich nur an die Callboys, die freiwillig für einen besseren Lebensstil anschaffen gehen. Nicht außer acht sollte man die Jungs lassen, die sich in einer echten Notsituation befinden, aus welche GayRomeo dann indirekt Kapital schlagen könnte.

Das Problem bei dieser Argumentation:
Ich finde mich plötzlich in genau der gleichen Situation wieder, wie Christen, die versuchen gegen den "Lebensstil" der Homosexualiät vorzugehen. Dort fallen ebenfalls Begründungen wie "Du wirst nicht glücklich", "Die Gesellschaft diskriminiert dich", "Schwule finden selten monogame Partner" und so weiter. Doch Moral kann man nicht an statistischen Werten fest machen. Nein, Glück ist keine Frage der rationalen Entscheidung. Und somit kann ich das alles auch nicht den Callboys vorwerfen.
Creative Commons by flickr user philippe leroyer
Darüber hinaus, sehen vermutlich die meisten Callboys (Stricher seien mal ausgeklammert) ihr Leben als ganz und gar nicht unglücklich oder unmoralisch an. Denn kein Mensch sieht sich selbst als unmoralisch und jeder kann sich an so ziemlich alles gewöhnen - somit auch an ein Leben in der Prostitution.
Und genau da liegt der Hund begraben. Das Arbeiten im Sexbusiness verändert die Weltansicht.
Ich habe mit Freunden diskutiert und ihnen versucht meinen Standpunkt argumentatorisch darzulegen. Dabei muss man einfach feststellen, dass man nicht auf einen Nenner kommt, wenn die eigene Weltansicht (möchte sagen Sexualmoral) nicht geteilt wird.
Eine Sexualmoral existiert für viele ganz schlicht einfach nicht. Oder wie Michael Joseph Gross es schrieb (frei übersetzt): Sex ist das schwule Händeschütteln.

In diesem Zusammenhang kommt oft das "lass sie doch Spaß haben" Argument. Nachdem ich mich nun mit dem Thema auseinander gesetzt habe, würde ich dem widersprechen wollen. Bestimmt gibt es die ein oder andere "Edelnutte", die sich ihre Freier aussucht und für die es der pure Spaß ist. Von vielen habe ich mir hingegen sagen lassen, dass für Callboys Sex einen ganz anderen Stellenwert erhält und viele Kunden eben jenes Argument anwenden um den Preis zu drücken. Spaß sieht bestimmt anders aus.



"Jeder kann doch machen was er will"
Sicherlich. Da hört man keinen Widerspruch von mir - der Grundgedanke dahinter, die Freiheit des Menschen, ist nobel.
Dennoch sollte man sich die Gewissensfrage stellen: Wie frei wäre beispielsweise ein Junge, der 10.000 Euro Schulden hat und dem ein Escort-Profil auf dem Silbertablett serviert würde?
GayRomeo als Community ist mitnichten etwas natürlich gewachsenes oder gar Ausdruck der Gesellschaft. Es ist ein Unternehmen, dass wie jedes andere Unternehmen auf Profit ausgerichtet ist. Die Annahme, dass sie lediglich die Handlungsfreiheit eines jeden maximieren möchten, ist daher wenig plausibel. Und an dieser Stelle greift die Macht des Faktischen von der ich sprach. Alle User haben sich derart stark an die Funktionen von Romeo gewöhnt, dass niemand sie mehr in Frage stellt.
Was ich sagen möchte: Jeder ist für sich selbst verantwortlich, das sollte aber nicht heißen, dass ein Unternehmen für seine Dienste nicht hinterfragt werden darf.

Ob freier Wille oder nicht, alle Fachkundigen mit denen ich sprach bestätigten mir: Seit der Existenz von Gayromeo ist die Anzahl der Sexworker eindeutig gestiegen. Selbst ich konnte dies beobachten, wenn wir mal die Zahl der Escort-StarAccount als Indikator nehmen. Diese stieg in weniger als einem Jahr um mehr als 50%.

Alles in allem fügt sich die Escort-Rubrik bei Romeo durchaus stimmig in das Gesamtkonzept eines Sexportals ein. Ob sich die Admins um ihr Handeln Gedanken machen? Der Buchautor Traven schrieb einst: "Mit Skrupeln, die einem in der Kehle würgen, kann man kein Geld verdienen."

Und während ich mich in diesem Dilemma nun frage, ob die eine oder andere Weltanschauung günstiger ist, was Sexualmoral genau bedeutet, zwischen Freiheit und Sicherheit, Vorwürfen und Mitleid schwanke, dreht sich das blaue Räderwerk unermütlich weiter, wobei ich mir vorkomme wie Buridans Esel, der die Wahl zwischen zwei identischen Heuhaufen hat und deshalb verhungern muss.

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Speedie Date

GDmaster, am 22:12

Großartig! Dieser Kurzfilm ist einfach nur gelungen. Mit Humor und viel Tiefsinn unterhalten sich Mike und Heather bei einem Speed Dating Abend.
Sicherlich lassen sich da einige Parallelen zum Online Dating ziehen.

Zum Kurzfilm "Speedie Date"

  

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“GayRomeo ist eindeutig das wichtigste Internetportal für Callboys in Deutschland”

GDmaster, am 03:54

Im Interview: Diplom-Sozialpädagoge Ralf Rötten. Er arbeitet für das Projekt Querstrich, das Callboys in Berlin berät. Querstrich ist ein Projekt von SUB/WAYberlin e.V. (www.querstrich.de) und berät persönlich, telefonisch, per Email und ebenfalls über GayRomeo, wenn es um Escorts geht.


Lieber Herr Rötten, Sie beraten Callboys bzw. Escorts. Mit welchen Fragestellungen kommen die Jungs zu Ihnen?

Der Großteil der Beratung konzentriert sich auf Fragen wie "Wo finde ich Kunden", "Wie realistisch ist meine Idee, Callboy zu werden" und "Wie kann ich Werbung für mich machen". Aber wir beraten auch in Problemsituationen. Die meisten Anfragen kommen von Neueinsteigern, die nach der Beratung sogar in einigen Fällen gar nicht mehr einsteigen wollen.

Kommen hauptsächlich schwule Jungs zu Ihnen?

Offiziell beraten wir homo- und heterosexuelle Callboys. Die meisten Beratungsgespräche beziehen sich aber auf Mann-Mann Sexdienstleistungen.

Wie sieht der typische Callboy aus?

Wir unterscheiden zwischen Callboys und Strichern. Stricher sind Jungs, die anschaffen gehen, Jungs, die aus benachteiligen Lebenssituationen kommen. Einige sind arbeitslos und schaffen in Bars an. Circa achtzig Prozent der Stricher sind Migranten und ein nicht geringer Anteil sind dabei Wanderarbeiter, die für zwei oder drei Monate nach Berlin kommen, anschaffen gehen und danach wieder weg gehen. Die Stricher sind, salopp gesagt, richtig arm dran: Teilweise mit geringem Bildungsniveau, ohne Perspektiven und einige auch obdachlos.

Und der Callboy?

Ein typischer Callboys ist ab Mitte Zwanzig, verfügt über eine eigenen Wohnung und Grundformen der Absicherung. Viele sind Studenten, Azubis, Arbeitslose oder Berufstätige. Für sie ist die Motivation ebenfalls das Geld, doch anders als bei den Strichern handelt es sich mehr um ein Zubrot. Nur wenige Callboys leben ausschließlich von den Sexdienstleistungen.

Gibt es neben dem Geld noch weitere Beweggründe?

Wir stellen immer wieder fest, dass der Hauptgrund wirklich das Geld ist. Darüber hinaus suchen einige, besonders reifere Callboys, in ihrer Arbeit Anerkennung und Selbstbestätigung.

Wie viele schwule Callboys sind in Deutschland aktiv?

Das kann nicht genau beziffert werden. Diese Ungenauigkeit hängt damit zusammen, dass es sehr viele nur nebenbei machen. Gerade seit dem Bestehen von GayRomeo und seit der Möglichkeit des Internets hat sich generell die Zahl der derjenigen, die nebenbei anschaffen gehen, stark vervielfacht. Heute kann man sich einfach im Netz ein Profil erstellen. Früher hingegen musste man als Callboy zum Beispiel erst zu einem schwulen Magazin gehen, dort eine Anzeige aufgeben und diese oft mit der Vorlage des Personalausweises legitimieren. Das schreckt ab, "nebenbei" Sexworker zu werden.

Wie viel verdient der durchschnittliche Callboy?

Das variiert sehr stark. Eine magische Grenze, die wir hier in Berlin immer wieder feststellen, sind 800 Euro im Monat. Es ist relativ einfach, 800 Euro im Monat zu verdienen, für denjenigen, der mehr verdienen will, wird es jedoch sehr anstrengend.

Ist Callboy ein normaler Job, wie jeder andere auch?

Das glaube ich nicht. Ich hoffe aber, dass Sexworker ein immer akzeptierterer Beruf werden wird. Doch ein Job wie jeder andere ist es ganz sicher nicht. Doch auch der Psychotherapeut ist kein Job wie jeder andere. Meiner Schätzung nach wird in den nächsten 20 Jahren in dem Bereich eine starke Normalisierung einsetzten.

  Creative Commons by flickr user philippeleroyer

Mit welchen Problemen wird ein Callboy konfrontiert?

Bei unseren Veranstaltungen taucht immer wieder die Frage auf: "Wie offen gehe ich mit meiner Tätigkeit um?". Dieses Problem des Doppellebens ist ein klassisches in der Branche. Meiner Meinung nach ist dieser Konflikt häufiger auf eine Art Selbstdiskriminierung zurück zu führen, als dass sie tatsächlich von außen diskriminiert werden.

Was gibt es noch für Fragen?

Ein weiteres Problem stellt die Partnersuche dar. Partnerschaften von Callboys verändern sich durch ihren Beruf. Dabei denke ich an zwei Aspekte: Zum einen, wenn der Sexworker schon einen Partner vorher hat, wird es nicht selten zum Konflikt, dass er innerhalb der Partnerschaft Sex mit anderen Männern hat. Zum anderen verändern sich Partnerschaften in sofern, dass auf einmal in der Beziehung alles wichtig wird, nur der Sex halt nicht mehr.

Vor einigen Wochen hat ein Pornostar in meinem Blog gestanden, dass er sich mit der Zeit selbst nicht mehr im Spiegel angucken mochte. Würden Sie sagen, dass Escorts ebenso psychische Probleme entwickeln können?

Ich glaube, dass die Arbeit im Sexbusiness Leute sehr stark verändert.

…im negativen Sinn?

Nein, wir beobachten beides. Einige entwickeln sich durchaus zu ihrem Besseren. In der Prostitution kommt es manchmal vor, dass Leute einsteigen, die sehr schüchtern und kontaktscheu sind. Solche Callboys entwickeln durch ihren Job ein höheres Selbstbewusstsein und werden oft selbstbestimmter.

Aber?

Als Sexworker kommt es nur ganz selten vor, dass ein Kunde dir sagt "ich war damit nicht zufrieden". Callboys erhalten meist nur positives Feedback. Und das wird zu einem langwierigen Problem, denn die Jungs fangen an, zur gnadenlosen Selbstüberschätzung zu neigen und sind kaum noch kritikfähig. Dieses "Ego" wirkt sich dann natürlich auch auf andere Lebensbereiche aus.

Wie steht es mit der Gesundheit?

Callboys sind in ihrem Beruf relativ vernünftig. Meiner Meinung nach ist die Gefahr im privaten Umfeld weitaus größer. Am Anfang der AIDS-Krise wurde vermutet, dass Frauen in der Prostitution die Ausbreitung der Krankheit fördern. Untersuchungen haben jedoch gezeigt, dass dies in keiner Weiser der Fall war. Bei schwulen Männer verhält sich das nach meiner Einschätzung ganz ähnlich. Die Infektionsrate unter schwulen Sexworkern ist nicht größer als bei anderen Schwulen. Sex mit einem fremden Mann geschützt zu haben, ist nicht so schwer, wie in einer langjährigen Partnerschaft.

Angenommen, jemand tritt an Sie heran und sagt Ihnen, er spiele mit dem Gedanken Callboy zu werden. Würden Sie ihm davon abraten?

Zunächst würde ich mit ihm seine Motivation klären: Warum möchte er das gerne machen? Danach würde ich auf die Rahmenbedingungen eingehen und ihm daraufhin eine Einschätzung geben, wie seine Marktchancen stehen.

Welchen Stellenwert hat GayRomeo für Escorts?

GayRomeo ist eindeutig das wichtigste Internetportal für Callboys in Deutschland. Das hängt damit zusammen, dass es allgemein das größte schwule Portal ist. Wen man überhaupt nicht über GayRomeo erreicht sind die Männer, die noch nicht einmal ansatzweise eine gleichgeschlechtliche Identität haben: Zu dieser Gruppe gehört zum Beispiel der Verheiratete, der zum größten Teil mit seiner Frau schläft, aber für bestimmte sexuelle Dienstleistungen zu einem Mann geht. Allein das Wort "Gay" in "GayRomeo" würde ihn abschrecken. Diese Gruppe darf man durchaus nicht unterschätzen - auf die Gesamtzahl aller Callboys gesehen macht sie schätzungsweise die Hälfte aller Kunden aus.

Welche Vor- und Nachteile bietet Romeo denn?

Ein großer Vorteil ist, dass es erst einmal kostenfrei ist. Ich finde, dass GayRomeo technisch und von den Möglichkeiten her mit Abstand den besten Service bietet. Nachteile sehe ich darin, dass durch die Einfachheit des Portals Schwule unbedacht mit dem Thema umgehen und vorher nicht reflektieren, auf was sie sich einlassen.

Wenn Sie die Möglichkeit hätten, die Escort-Rubrik bei Romeo abzuschaffen, würden Sie diese nutzen?

Nein. Ich habe sogar GayRomeo am Anfang ein wenig geholfen, dieses Konzept zu entwickeln. So haben wir beispielsweise den Text "Tipps für Escorts und deren Kunden" entworfen. Strukturell halte ich GayRomeo für eine der besten Plattformen in Deutschland. Natürlich sehe ich auch die Mängel in Bezug auf Sexworker. Doch ich denke es ist einfacher mit Problemen umzugehen, wenn sie sichtbar sind.

Vielen Dank für das Gespräch.

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Die “Hobby-Huren” von Gayromeo

GDmaster, am 01:01

"Bei StudiVZ bieten Studentinnen Sex gegen Taschengeld an, auf GayRomeo kann man komplette Escort-Profile einrichten, ein Student verkauft Tantra-Massagen im WG-Wohnzimmer: Was ist los mit diesen Leuten? Ist Sex nur noch eine Ware? Wo bleibt die Romantik? Blond fragt nach bei den Hobby-Huren und erklärt euch, was Sex gegen Geld mit eurer Psyche macht"So war es vor ein paar Monaten im Blong Magazin zu lesen. Diese "Hobby Huren" sind StudiVZ dabei ein Dorn im Auge. "Wenn die Administratoren solche Profile entdecken, löschen sie sie mitsamt ihren Gruppen". Zu groß die Gefahr, dass StudiVZ sich einen schlechten Ruf einhandelt. Denn Studenten reagieren empfindlich, wenn sie ihre Werte angegriffen sehen, wie die Protestaktionen im Winter letzen Jahres gegen die lockere Handhabung des "Datenschutzes" zeigte.

Und GayRomeo? Da sieht es ganz anders aus. GayRomeo verdient ordentlich mit der Prostitution - ca. 250.000 Euro im Jahr. Vor weniger als einem Jahr lag diese Schätzung noch bei 150.000 Euro.
Nur wenige großen Internetportale trauen sich diesen Schritt - der Integration von Callboys in einen beliebten Messenger. Welche Auswirkungen hat dies auf die Szene? Wie verändern die blauen Seiten die Sexworker und wie der Job in diesem Gewerbe den Menschen dahinter?
Gay Dating Tricks hat sich für dich mit Pädagogen, Sozialarbeitern und einem Ex-Callboys unterhalten um diesen Frage nachzugehen.

  

Als ich mich zum Thema Barebacking informierte, schrieb ich mit einem "Health Supporter" der AIDS-Hilfe Westmecklenburg.
"Es gibt bei Gayromeo einige Aspekte, die mir viel größere Bauchschmerzen bereiten als die Barebacking-Clubs.
[Zum Beispiel] das Problem, [...] dass es Jugendlichen unheimlich leicht gemacht wird, sich zu prostituieren. Wir alle wissen, das gerade bei Schwulen ein gewisser Markenwahn sehr ausgeprägt ist. Besonders junge Schwule scheinen diesem Ideal sehr verfallen zu sein. Dass das mitunter eine Menge Geld kostet ist uns allen klar. Welcher Gedanke liegt dann da am nächsten, sich über einen Escortservice schnell ein paar Euros zu verdienen. Eine Tendenz, die in den letzten Jahren erschreckend zugenommen hat."

Ohne, ihn explizit nach den Callboys gefragt zu haben, erzählte er mir von seinen Bedenken bezüglich der Escorts. Seine Worte riefen mir die Tragweite dieses Themas ins Gedächtnis. Man loggt sich bei Romeo ein, der ein oder andere ließt den großen Button "Escorts" - doch wirklich Gedanken gemacht hatte ich mir nie.
GayRomeo hat hier sich die Macht des Faktischen zunutze gemacht. Ist erstmal eine "Einrichtung" / eine Funktion geschaffen, so ist sie weitaus schwerer weg zu diskutieren.

Ach hab' dich nicht so - was soll's, dann verdienen ein paar Jungs halt nebenbei etwas hinzu.
Ist es wirklich so einfach, oder erliegen wir hier der "Banalität des Bösen"? Es gibt einige User, die regen sich über Escorts auf, weil viele davon ihrer Arbeit "schwarz" hinterher gehen. Doch eigentlich meine ich viel mehr den psychischen Aspekt. Sind Callboys, deren Tätigkeit von Romeo gefördert wird, nicht eher "arm dran"?

"Nein", meint Ex-Callboy Hartwig, Blogger von KleineHafenNutte, "in Hamburg ist mir beispielsweise mal ein Streetworker über den Weg gelaufen, der mich unbedingt retten wollte. Irgendwie dachte er, dass jemand auf dem Strich einfach Probleme haben muss. Die Jungs, die ich kenne und die bei GayRomeo ein Profil haben, leiden nicht darunter.

Wobei ich von Jungs rede, die freiwillig Sexworker sind. Vielleicht um sich mal eine Jeans mehr zu kaufen. Die Callboys, die ohne Not anschaffen, um sich mal was extra leisten zu können, sind ganz normale Jungs, die keiner als Sexworker erkennen würde.
Es gibt auch noch den Beschaffungsstrich, die aus einer Notsituation heraus anschaffen - dort wird dir jeder sagen, dass er so schnell wie möglich aussteigen möchte. "


Hartwig berichtet in seinem Blog nicht immer positiv über das Leben als Sexworker. Darum fragte ich ihn, ob er sein Leben anders gestalltet hätte, wenn er seine Vergangenheit verändern könnte. Seine Antwort überraschte mich:
"Es ist wie eine Sucht. Wer einmal anfängt, hört nicht mehr so schnell wieder damit auf."
"Wenn ich etwas ändern könnte, hätte ich früher angefangen."



Und Übermorgen:
Gay Dating Tricks fragte für dich Diplom-Sozialpädagoge Ralf Rötten, Mitarbeiter von SUB/WAYberlin e.V., nach seinen Erfahrungen im Umgang mit Callboys und wie das Online Dating das Leben der Sexworker veränderte.




Mehr zum Thema findest Du hier:
Ein offenes Geheimnis

Teil 1: Wurzeln von GR - Erados
Ich kenne kaum jemanden, der von dieser Webseite gehört hat.
Ein Link auf die Seite...



Der GayRomeo-Clone

Habe ich Netcallboys aufgezählt?
Eine Kontaktbörse mit der Zielgruppe junger Jugendlicher bietet einen Escort Service??
Müssen die denn GayRomeo alles ...

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